Wie bereits im Vorjahr habe ich die Strecke, (km) und auch die Hotels schon im Frühjahr reserviert. Die Hotels über Booking.com geht Super einfach schon im Voraus zu organisieren.

Gleich zu Beginn als wir uns Richtung Deutschland, Südlich von München aufmachten, wurden wir positiv überrascht von unserem Hotel. Das Hotel Schlee ist in Italienischer Hand, und der Service & Freundlichkeit „exzellente“!

Auf dem Weg zum Hotel besuchten wir den Wallfahrtsort Kloster Andech das auch bekannt ist für seine Klosterbrauerei. Oski unser Kumpel aus Luzern, bestellte noch einen „Schnupf“ aus dem Souvenir Shop, er soll einer von den besten sein. Habe dann gleich einen für mich gekauft, das wir dann an der Superrally mit unseren Kumpeln einen Schnupfen können. „Daumen nach oben“

Mit einem Besuch im Bavaria Filmstudio und der KZ Gedenkstätte Dachau haben wir unseren „München Besuch“ abgeschlossen, und Fahren weiter nach Passau / Windorf.

Ich habe extra in der Nähe von Eggingen reserviert da ich meiner Freundin die Westernstadt Pullman City nicht vorenthalten wollte. Ich dachte mir das es cool ist, weil gerade ein American Bike & Cars Meet zu Gange war, leider tat es der Atmosphäre der Westernstadt von der Masse von Leuten / Autos / Motorrädern nicht gut.

In Pilsen (Tschechien) haben wir gleich nach der Ankunft im Hotel Rango, frisch geduscht das Traditionshaus der Pilsner Urquell Brauerei angeschaut und der Führung auf Deutsch beigewohnt. Ein Muss bei jedem Besuch in Pilsen. (Mit Verkostung natürlich). Zum Abendessen gab es ein Wunderbares Angus Beef im gleichnamigen Restaurant Angus Steak House das an einem kleinen Weiher liegt. Die Altstadt hat uns noch kurz in den Bann gezogen auf einem Verdauung – Spaziergang, und danach ging es ab ins Hotel zur Nachtruhe, da wir ja am anderen Morgen, auch wieder um 7 Uhr aufgestanden sind um weiter zu ziehen.
Prag wir kommen!
Was für ein heisser Tag, der Asphalt glüht, und ich habe eine Strecke über Land ausgesucht. Mein Fehler! Never ending way. Nach einem kurzen Halt beim „Lom Velká Amerika“ ( Lomy-Amerika ) auch da war es viel zu heiss, sind wir weiter gefahren in das Zentrum von Prag wo wir unser nächstes Hotel Buchung hatten.

Hotel Adeba*** (Hotel Adeba) Super Zimmer gleich im Dachstock, schon ohne die Fenster die wir nicht öffnen konnten war das Zimmer einer Sauna gleich. Über dem Bett hängt ein Vorhang der wie bei einem Himmelbett herunter hing, und kurz über dem Kopfkissen endete. Machte für uns keinen Sinn, und staute den Luftzug der aus der noch aus den kleinen Öffnungen beim Fenster kommen könnte. Hab mich dann mal auf den Weg gemacht an die Reception, mit leider keinem Erfolg auf ein Zimmerwechsel. Na klar, angeblich war das Hotel ausgebucht an dem Tag. Da wir zwei Nächte gebucht haben, habe ich sie gebeten wenigstens in der zweiten Nacht ein anderes Zimmer zu bekommen, was wir dann nach dem Stadtbummel auch beziehen konnten. Trotzdem mussten wir unser ganzes Gepäck packen – runter schleppen in das Gepäckdepot – und wieder hoch in das neue Zimmer. „Zero Service!“ Super ein neues Zimmer zum Innenhof bei dem wir wenigstens die Fenster öffnen konnten, aber dafür hatten wir die halbe Nacht kein Auge zugemacht weil im Innenhof die Raucherecke gewesen ist und eine Gruppe Leute bis morgens um halb drei, sich Lautstark unterhalten haben. Also bei einem weiteren Prag Besuch würde ich zuerst im Hotel anfragen was für ein Zimmer ich bekomme.
Was sehr zu empfehlen ist, ist das Restaurant Cihelna La Familia das gleich um die Ecke ist vom Hotel.
Am 31.Mai morgens um acht geht die Reise weiter, und zwar haben wir entschieden auf direktem Weg Richtung Burno an die Superrally zu fahren da das Wetter etwas unsicher ausgeschaut hat, aber auch auf dieser Strecke kein Regen.
Angekommen an der Rudé armády 21, in Dolní Dunajovice, 691 85 wo sich unsere Privatunterkunft Ubytovani Koupa befindet. Leider Spricht die Vermieterin kein Englisch und nur sehr wenig Deutsch. Aber mit Händen und Füssen haben wir rausgefunden dass sie die Miete für das Zimmer gerne schon im Voraus hätte. Haben wir das auch gleich erledigt, und so konnten wir am Abreisetag auch ohne Probleme schon früh Packen und Abreisen. Die Unterkunft ist sehr Empfehlenswert, würde aber nie so auf das Land raus wenn nicht ein Grossanlass in der Nähe wäre. Aber auch bestens für Radfahrer geeignet.
Gegen Abend, dann gleich nach dem frischmachen geht es die paar Minuten Richtung Norden an die Superrally.

Es ist Sonntagmorgen und der Weg geht nach Österreich wo wir einen klitzekleinen Zwischenhalt in der Weingegend Krems machen und zwar in Langenlois wo wir das Weinmuseum Loisium besuchten. Es war schon nach Mittag, und da wir noch an der schönen Donau gemütlich zu unserem nächsten Etappenziel im Gasthof s’Schatzkastl an der Donau, bei Tageslicht ankommen wollten haben wir die Führung die zwar sehr empfehlenswert ist ausgelassen.

Eigentlich wollten wir auf direktem Weg nach Salzburg um auch da am Tageslicht noch ein wenig der Stadt zu sehen. Wir haben uns dann aber für die Szenenreichere Route entschieden am Traunsee entlang nach Bad Ischl. Am Wolfgangsee entlang zum Salzbergwerk Dürrnberg
Nach der Besichtigung geht es ab nach Salzburg das Hotel Astoria *** wartet auf uns.
Gerade angekommen fängt es an zu Regnen. 😦 Aber kaum wollten wir uns zum Essen nach draussen begeben, hat es natürlich auch schon wieder aufgehört. „Wenn Engel Reisen“ Die kleinste Portion die ich jemals gegessen habe in einem Restaurant ist in der Stigl Brauerei, aber wenigstens der Preis war deftig. „Smile“

Salzburg ist ja auch bei schlechterem Wetter eine Traumstadt. Am besten holt man sich die Salzburg Card. Wir haben uns das Mozart Geburts- und Wohnhaus, Festungsanlage Hohen Salzburg und das Schloss Mirabell & Mirabellgarten angeschaut.
Nach zwei erlebnisreichen Tagen in Salzburg packen wir unsere Stahlrösser wieder, und die Reise geht weiter nach Oberammergau mit einem Zwischenhalt in Bad Tölz. Kaum im Hotel angekommen geht es auch gleich los das Dorf erkunden und natürlich hat es uns gerade noch knapp gereicht für die letzte Führung durch das Passionstheater.
Und schon wieder ist es morgen, und die Reise geht weiter. Unser letztes Ziel ist am Bodensee, genau genommen in Überlingen das Hotel Strandcafé Dischinger. Auf dem Weg sind wir am Sommersitz von König Ludwig II am Schloss Linder Hof vorbeigekommen, und habe da kurzfristig einen Zwischenhalt gemacht. Bei der Führung durchs Schloss habe ich das erste Mal die Bedeutung der Redewendung „Alles in Butter“ kennen gelernt. Und zwar kommt das aus dem Mittelalter als man die schönen Glasleuter und Porzellan auf den Pferdewagen transportiert hat und das diese nicht zu Bruch gingen sie in Fässer gegeben und diese mit Butter / Schmalz umgossen und als dieser wieder hart wurde waren sie Transportfähig.
Das Hotel Strandcafé Dischinger! Von mir nicht empfehlenswert für eine Motorrad Reise. 1. Konnten wir nirgends in der Nähe des Hotels parkieren, obwohl ich bei allen meinen Buchungen über booking.com geschrieben habe das wir einen am liebsten gedeckten Parkplatz haben möchten. wir bekamen auch nie eine Bestätigung der Reservation vom Hotel. Aber nachdem wir nach längerem Suchen die Hotel Reception gefunden haben, (ein kleines Schildchen bei einer Kasse hat es uns verraten! Hier also musste die Reception sein.) Das ganze sieht einfach nur aus wie eine Eisdiele. Kaum auf dem Zimmer oh Schreck oh Graus…. der Zimmerboden war schmutzig, im Bad ist die Duschvorhangstange verbogen so das der Vorhang immer in die Vertiefung rutschte, und er war viel zu lang und es hat sich schon der Schimmel angesetzt. Auch die Zahngläser hatten Zahnpasta Rückstände von den Vormietern. Schrecklich!!! Habe mich dann trotzdem mit den Zahngläsern und den Eindrücken vom Zimmer an die Eisdielen-Reception gewagt, und ihnen klar gemacht das dieses Zimmer nicht wirklich sauber sei und sie der Putzkraft etwas besser auf die Finger schauen sollte. Die Dame die anscheinend verantwortlich war für den Hoteltrakt, hat mir einfach zwei Gläser aus der Eisdiele mitgegeben aber ohne grosse Entschuldigung. Leider Daumen nach unten. Etwas hatte es! Eine wunderbare Aussicht auf den Bodensee.
Und trotz dem etwas schlechten letzten Aufenthalts war die Reise ganz nach unserem Gusto.
Bis bald
Bruno










